Unsere politischen Bildungsseminare vor Ort


Partizipation in hierarchisch strukturierten Systemen

Photo: Alexander Fox/ PlaNet Fox auf Pixabay
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Am beispiel der Bundeswehr

Das Seminar versteht sich als politisch-ethisches Bildungsangebot für junge Soldat:innen sowie interessierte Bürger:innen.

Es thematisiert Partizipationsprozesse und -möglichkeiten in hierarchisch strukturierten Systemen wie der Bundeswehr, diskutiert deren Rolle auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und motiviert die Teilnehmer:innen zu Engagement in diesem Sinne. Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Initiative „Aktion Kaserne“.


termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Montag, 26.09.2022 bis Freitag, 30.09.2022

4290

100,00 € pro Person im EZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)

80,00 € pro Person im DZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)


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Seminarprogramm Partizipation in hierarchisch strukturierten Systemen
Programm 4290_Stand 25. Juli 2022.pdf
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Demokratie gestern & heute

Führen Verdrossen- & Unwissenheit zu neuen Gefahren durch (politischen) Extremismus?

Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch – im Großen wie im Kleinen. Konstanten, welche über Jahre, gar Jahrzehnte, ihre Gültigkeit behielten und Halt und Orientieren geboten haben, werden an vielen Stellen zunehmend zur Disposition gestellt. Auch die Zustimmung zu unserer Demokratie als Basis unseres Gemeinwesens unterliegt solchen Veränderungen. Nicht selten ist der Grad der Akzeptanz dabei abhängig von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem Gefühl, dass getroffene Entscheidungen gerecht sind – oder eben nicht.


Bei diesem meist subjektiven Gerechtigkeitsempfinden wird dabei nicht selten außer Acht gelassen, dass sich die Art und Weise, wie Politik (nicht nur) in unserem Land „gemacht“ wird, in den letzten Jahren ebenfalls verändert hat. Oder das Wissen um politische Entscheidungsfindungsprozesse, wie auch um die Abläufe in unseren Parlamenten, ist nicht in dem Maße vorhanden, wie es für eine zielgerichtete und objektive Einordnung des politischen Geschehens erforderlich wäre.

 

Nicht selten resultiert das Ganze in Verdrossenheit, welche im schlimmsten Fall zu einer Radikalisierung von Teilen der Bevölkerung führen kann – bis hin zu Erscheinungsformen des (politischen) Extremismus. Vor dem Hintergrund der jüngsten Krisen, wie zum Beispiel der sogenannten Flüchtlingskrise 2015/2016, der Corona-Pandemie oder den spürbar stärker werdenden Folgen des stattfindenden Klimawandels, können am Ende gar völlig neue Formen des Extremismus entstehen – mit neuen Gefahren für unsere Demokratie und damit auch für das Zusammenleben in unserem Land. Mit genau diesen Prozessen wollen wir uns in unserem Seminar auseinandersetzen.

termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Dienstag, 27.09. 2022 bis Donnerstag, 29.09.2022

4615

90,00 € pro Person im DZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)

105,00 € pro Person im EZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)


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Seminarprogramm „Demokratie gestern & heute"
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220927 - Programmentwurf EVG - Demokrati
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77 Jahre Kriegsende - 77 Jahre UNO

Auch 77Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ist die Diskussion um einen adäquaten Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte ein lebendiger Teil gesellschaftspolitischer Debatten, die, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller sicherheitspolitischer Fragen, in diesen Tagen eine neue Relevanz erfahren. Indem es auf zentrale sicherheits- und friedensfördernde Institutionen fokussiert, sich mit der deutschen Geschichte auseinandersetzt und aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen analysiert, leistet das Seminar einen Beitrag zu dieser Diskussion und regt zur kritischen Reflexion eigenen Handelns an.

termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Dienstag, 27.09.2022 bis Freitag, 30.09.2022

4278

150,00 € pro Person im DZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)


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Seminarprogramm „77 Jahre Kriegsende"
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Herausforderungen politischer Bildungsarbeit

Photo: StartupStockPhotos auf Pixabay
Photo: StartupStockPhotos auf Pixabay

Die Veranstaltung setzt sich mit Schwerpunkten und Herausforderungen politischer Bildungsarbeit auseinander. Sie adressiert in erster Linie Multiplikator:innen der Jugend- und Erwachsenenbildung sowie Dozent:innen und Seminarleiter:innen, steht aber auch der interessierten Öffentlichkeit offen. Ziel der Veranstaltung ist es, Herausforderungen der politischen Bildungsarbeit zu identifizieren, Schwerpunktthemen zu diskutieren und die Frage nach Vermittlungsstrategien aktueller politischer Themenstellungen zu reflektieren. Zudem sollen die Teilnehmer:innen für antidemokratische Argumente in Bildungsveranstaltungen sensibilisiert und im Umgang mit dieser Problematik geschult werden.


termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Freitag, 30.09.2022, 15.00 - 18.00 Uhr

4736

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos


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Seminarprogramm „Herausforderungen politischer Bildungsarbeit"
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Europa der Zukunft

S. Hermann & F. Richter auf Pixabay
S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Im Mai 2019 fand die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Seitdem ist europapolitisch viel geschehen: Der „Brexit“, der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union, die Corona-Pandemie, die Verschärfung der Klima-Krise und Russlands Krieg gegen die Ukraine haben die EU verändert und sind Herausforderungen für das europäische Miteinander. Das Seminar thematisiert jene Aspekte, wirft einen Blick auf die Geschichte der Europäischen Union und fragt nach der Zukunft Europas.


Termin

Buchungsnummer

Teinahmebeitrag

Dienstag, 04.10.2022 bis Freitag 07.10.2022

4461

90,00 pro Person im DZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)

105,00 € pro Person im EZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)


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Workshop: Politik und Alltag

Photo: Wokandapix auf Pixabay
Photo: Wokandapix auf Pixabay

- recherchieren, diskutieren, präsentieren -

Der amerikanische Film, ökologische Fragen, die Schriftstellerfamilie Mann und ihre Literatur, Sport und sportliche Großveranstaltungen - was hat das alles mit Politik zu tun? Politik begegnet uns in nahezu allen Bereichen unseres Alltags, oftmals, ohne, dass das auf den ersten Blick erkennbar ist.

Anhand ausgewählter Themenaspekte fokussiert der Workshop auf historisch-politische Fragen in alltäglichen Situationen. Er untersucht die Verarbeitung von Geschichte und Politik in Umwelt, Sport, Film und Literatur und fragt, wie sie zur politischen Sensibilisierung von Menschen, insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, beitragen kann.

Folgende Fragestellungen sind von besonderem Interesse: Wie betrifft uns Politik im Alltag? Wie recherchieren wir historisch-politische Inhalte und wie kommunizieren wir sie verständlich? Welche Argumentationsstrategien tragen zu einer demokratischen Diskussionskultur bei und wie gelingt es, politische Alltagsthemen aufzubereiten und nachvollziehbar zu präsentieren?


Termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Donnerstag, 13.10.2022 bis Freitag, 14.10.2022

4707

55,00€ pro Person im DZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)


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Programmentwurf_Politik und Alltag-Stand
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Lobbyismus und Politik

 Photo: Gerd Altmann auf Pixabay
Photo: Gerd Altmann auf Pixabay

Einfluss - Macht – Geld – Manipulation - Korruption

Lobbyismus hat sich in den letzten Jahrzehnten stark ausdifferenziert, professionalisiert sowie räumlich internationalisiert - von der nationalen über die europäische bis hin zur globalen Ebene - und wird damit auch immer undemokratischer.  Extreme Ungleichheiten und damit verbundene sehr ungleiche Macht-, Geld- und Kontrollressourcen von Lobbyakteuren bestimmen das professionelle Feld der Lobbyarbeit. Lobbyismus hat sich zudem auf viele gesellschaftliche Bereiche ausgeweitet - teils direkt, teils indirekt -, ist also keineswegs auf Politik im engeren Sinn beschränkt. Vor diesem Hintergrund wird im Seminar eine breite Perspektive auf das Phänomen Lobbyismus eingenommen: Organisationen, Akteure, Methoden, Instrumente, Ressourcen etc. auf regionaler und nationaler, europäischer und globaler Ebene. Zusammenhänge und Hintergründe werden an ausgewählten Beispielen analysiert und bewertet. Abschließend wird der Versuch unternommen, auf Basis von vorliegenden Analysen, (globalen) Konzepten und Programmen eine Einordnung in derzeitige Entwicklungstendenzen zu diskutieren.


Termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Sonntag, 16.10.2022 bis Freitag, 21.10.2022

4696

220,00 € pro Person im DZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)

250,00 € pro Person im EZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)


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Programm_Stand 12.09.pdf
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Bayern Wählt - Wochenendseminar zur LAndespolitik

Photo: Alexander Fox/ PlaNet Fox auf Pixabay
Photo: Alexander Fox/ PlaNet Fox auf Pixabay

Im Herbst 2023 wählt Bayern einen neuen Landtag – eine wichtige Richtungsentscheidung in Zeiten von Krieg und Krisen mit unmittelbarem Einfluss auf bundespolitische Fragestellungen.

Wie aber funktioniert das bayerische Wahlsystem und welche Schwerpunkte setzen die Parteien in ihren Programmen? Wie funktioniert die Arbeit im Maximilianeum und was braucht es, um „fit für die Landespolitik“ zu werden? Im Wochenendseminar zur Landespolitik werden diese Fragen beantwortet und Einblicke in die praktische Arbeit eines:r Landespolitiker:in gegeben.


Termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Freitag, 28.10.2022 bis Sonntag, 30.10.2022

4456

160,00 € pro Person im DZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)

175,00 € pro Person im EZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)


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Seminarprogramm Bayern wählt
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Deutschland nach der Wahl

Foto: Felix-Mittermeier auf Pixabay
Foto: Felix-Mittermeier auf Pixabay

WO stehen wir nach der Bundestagswahl 2021? Vor welchen Herausforderungen stehen unser Land und unsere Gesellschaft?

Mit der Bundestagswahl 2021 wurden die Weichen für die politischen Entscheidungen in Deutschland bis 2025 neu gestellt. Erstmals regiert eine Ampel-Koalition aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP das Land. Gleichzeitig steht die neue Regierung vor großen Herausforderungen: Wir befinden uns zwischenzeitlich im dritten Corona-Jahr. (Nicht nur) die Folgen der Pandemie und der getroffenen Maßnahmen schüren in Teilen der Bevölkerung zunehmend Verdrossenheit und scheinen die Gesellschaft zu spalten. Gleichzeitig verschärfen die ökonomischen Folgen der Pandemie und des Krieges in der Ukraine die soziale Ungleichheit in unserem Land. Dabei öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich ohnehin immer weiter. Von gleichen Lebensverhältnissen in allen Teilen des Landes sind wir weit entfernt. Und mit dem Klimawandel und den beschlossenen Klimazielen sehen wir uns unmittelbar mit der nächsten großen Herausforderung konfrontiert. Droht am Ende gar eine Gefahr für unser demokratisches System? Die Fragestellungen und Probleme unserer Zeit sind es in jedem Fall wert, dass sie etwas eingehender betrachtet werden sollten.


Termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Dienstag, 08. bis Freitag, 11. November 2022

4462

90,00 € pro Person im DZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)

105,00 € pro Person im EZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)

 



DEMOKRATIE UNTER DRUCK

Was gefährdet unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Bereits seit einigen Jahrzehnten tendiert die Demokratie in eine gefährliche Richtung. Sie droht zu einer leeren Hülle zu werden, in der formale Strukturen erhalten bleiben, aber die Inhalte immer stärker durch nationale und vor allem internationale Machtzentren und Elite-Netzwerke bestimmt werden – ohne demokratische Legitimation und Kontrolle. Die „Krise der Demokratie“ wird von zahlreichen renommierten Wissenschaftler:innen analysiert, etwa mit Begriffen wie „Postdemokratie“, „Deformation der Demokratie“, „Fassadendemokratie“, „Eliten-Herrschaft“, „Entleerung der Demokratie“, „autoritärer Kapitalismus“, „smarte Diktatur“, „Refeudalisierung“ oder „Neofeudalismus“, „umgekehrter Totalitarismus“ etc. Infolge der neoliberalen Globalisierung, Digitalisierung, Finanzialisierung, Militarisierung u. ä. sowie des ausgreifenden Lobbyismus einerseits und der weltweit explodierenden Ungleichheit andererseits haben sich multiple Krisen aufgetürmt, die für die Menschen vor Ort immer undurchschaubarer werden. Viele fühlen sich von der Politik nicht mehr vertreten, manche wählen rechtspopulistische Parteien oder gehen gar nicht mehr zur Wahl. Vor diesem Hintergrund stellen sich wichtige Grundfragen: Wie sind wir dahin gekommen und wie kommen wir da wieder heraus? Wie kann es gelingen, dass die partizipativen Ansprüche der Menschen (wieder) berücksichtigt und wichtige politische Entscheidungen in die öffentlich-demokratische Sphäre zurückgeholt werden können? Wie können Verengungen im Demokratieverständnis mit dem Fokus auf das politische System überwunden werden, wie es z. B. in Bezeichnungen wie „Demokratie leben“ oder „Demokratie als Lebensform“ zum Ausdruck kommt?


Termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Dienstag, 08. bis Freitag, 11. November 2022

4489

90,00 € pro Person im DZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)

105,00 € pro Person im EZ inkl. Verpflegung (ohne Getränke)

 



AUsstellung "Züge in den Tod". Deportationen oberfränkischer Jüdinnen und Juden.

Photo: Yudhisthir Kisto auf Pixabay
Photo: Yudhisthir Kisto auf Pixabay

4. November bis 20. Dezember 2022

Mit den Deportationstransporten Da 49 am 25. April 1942 nach Krasnystaw bei Lublin und Da 512 nach Theresienstadt am 10. September 1942 wurden die jüdischen Gemeinden des westlichen Oberfranken ausgelöscht. Die Ausstellung „Züge in den Tod – Ausstellung zur Ermordung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger aus Oberfranken“ versucht, die Schicksale jüdischer Opfer des Nationalsozialismus nachzuzeichnen und an die Deportationen oberfränkischer Jüdinnen und Juden vor 80 Jahren zu erinnern. Zudem soll das Funktionieren der nationalsozialistischen Mordmaschinerie aufgezeigt werden. Die Ausstellung ist von 4. November bis 20. Dezember 2022 in der Cafeteria der Franken-Akademie Schloss Schney e.V. zu sehen.  

Im Rahmen der Ausstellung finden verschiedene Veranstaltungen statt. Die Teilnahme kann über die Franken-Akademie Schloss Schney gebucht werden. Alle Veranstaltungen der erinnerungskulturellen Reihe sind kostenfrei.


Vortragsveranstaltung zur Eröffnung

Im Rahmen des Vortragsabends zur Eröffnung wird das Thema historisch kontextualisiert und diskutiert. Im Anschluss wird die Ausstellung unter pädagogischer Begleitung begangen und ihre Inhalte diskutiert.

Termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Freitag, 04. November 2022, 18:00 bis 22:00 Uhr

4818-1

Die Teilnahme ist kostenfrei


"Herausforderung Erinnerung" - Podiumsdiskussion

Die Zugänge zur Geschichte verändern sich stetig. Jede Generation entwickelt, geprägt durch Entwicklungen der Gegenwart, eigene Perspektiven auf die Vergangenheit und etabliert neue Handlungsansätze im Umgang mit historischen Ereignissen. Dementsprechend ist auch die Vermittlungspraxis von Erinnerung einem durchgängigen Veränderungsprozess unterworfen. Sie zu modernisieren ist eine Herausforderung, der Pädagog:innen, Wissenschaftler:innen, Kulturschaffende und zivilgesellschaftlich Engagierte ebenso gegenüberstehen wie Akteur:innen aus Politik und Verwaltung. Dabei liegt der Fokus vermehrt auf der der Förderung von Demokratiefähigkeit und Zivilcourage, die neben der Komponente einer historisch-moralischen Bildung, eine wesentliche Zielsetzung erinnerungskultureller Arbeit darstellt. Der Dialog mit den Nachkommen der Opfer spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Termin

Buchungsnummer

Teilnahmebeitrag

Dienstag, 22. November 2022, 19:00 Uhr

4818-2

Die Teilnahme ist kostenfrei


Workshops im Rahmen der Ausstellung

Die Auslöschung der jüdischen Gemeinden in Oberfranken 1942 erfolgte 20 Jahre nachdem sich Hitler am „Tag der Deutschen“ 1922 in Coburg gewaltsam mit linken Gegendemonstrant:innen auseinandergesetzt hat, deren Finanzierung er in „Mein Kampf“ einem jüdischen Industriellen vorwarf. Nachdem in der „Wannseekonferenz“ die Ermordung der Juden Europas endgültig beschlossen wurde, begannen auch in Oberfranken die Deportationen, bei denen die, teilweise noch im ersten Weltkrieg ausgezeichneten, jüdischen Mitbürger:innen auf einen Schlag nicht nur gesellschaftlich ausgegrenzt, sondern jetzt auch vertrieben und ermordet wurden. Diese Schicksale, die Jüdinnen und Juden in ganz Deutschland und Europa so erlebt haben, sollen den Teilnehmer:innen bei dem begleiteten Besuch der Ausstellung durch das Erinnern, Gedenken und Kennenlernen von Opfern aus der direkten Umgebung nähergebracht werden, auch um erneut vor der Todesmaschinerie des NS-Regimes zu mahnen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Termin 1

Termin 2

Termin 3

Termin 4

Dienstag, 08. November 2022, 10:00 -13:00 Uhr

Donnerstag, 10. November 2022, 10:00-13:00 Uhr

Montag, 14. November 2022, 10:00-13:00 Uhr

Donnerstag, 17. November 2022, 10:00-13:00 Uhr