Mit dem Beginn der Angriffe einer Koalition gegen den Iran am 28. Februar 2026 fanden die US-israelischen Bemühungen um eine grundlegende Veränderung der Machtverhältnisse in der Nahost-Region und speziell im Innern der Islamischen Republik Iran vorerst ihren traurigen Höhepunkt. Schon im Vorfeld und insbesondere nach dem Zwölf-Tage-Krieg im Juni letzten Jahres musste das iranische Regime bereits herbe Verluste unter seinem Führungspersonal, seinen militärischen Fähigkeiten und der Fähigkeit zur Machtprojektion sowie in seinem Atomprogramm hinnehmen. Zusätzlich zeigte die iranische Staatsführung mit der brutalen Niederschlagung der jüngsten Proteste im Iran, dass sie bereit ist, ohne Rücksicht auf Verluste unter der Bevölkerung und ohne Berücksichtigung von deren berechtigten Forderungen den eigenen Machterhalt skrupellos sicherzustellen. Gelingt es dem menschenverachtenden iranischen Regime, diesem Druck standzuhalten und die Golf-Region auch weiterhin in „Geiselhaft“ für das eigene Überleben zu nehmen? Kann dieser Außendruck eventuell sogar zu einer über den Iran hinausgehenden Mobilisierung schiitischer Bevölkerungsteile in den arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfes führen?
Wie steht die iranische Bevölkerung dem brutalen Streben des Regimes gegenüber? Kann ein Regimewechsel gelingen? Wie wirken sich die Kampfeinsätze gegen Führung und militärische bzw. wirtschaftliche Einrichtungen des Landes auf die Bevölkerung aus?
Teilnahmebeitrag
150,00 € pro Person im Einzelzimmer*
130,00 € pro Person im Doppelzimmer*
80,00 € pro Person ohne Übernachtung*
inkl. Verpflegung (ohne Getränke)