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Die Macht der Bilder – Politische Fotografien und ihre Fotografen: Erich Salomon (online)

Erich Salomon gilt als einer der großen Pioniere der modernen Bildreportage und als Wegbereiter der politischen Fotografie. In den 1920er- und frühen 1930er-Jahren gelang es ihm, mit einer kleinen, leisen Kamera Zugang zu Orten zu bekommen, an denen Fotografie zuvor kaum möglich war: zu Konferenzen, Gerichtsverhandlungen, diplomatischen Treffen und politischen Hinterzimmern. Seine Bilder zeigen Politiker, Minister, Diplomaten und Staatsmänner nicht nur in offizieller Pose, sondern in Momenten der Konzentration, Müdigkeit, Spannung oder Vertraulichkeit.

Damit veränderte Salomon den Blick auf Politik grundlegend. Er machte sichtbar, dass Macht nicht nur auf Rednerbühnen und in feierlichen Staatsakten stattfindet, sondern auch in Gesprächen, Pausen, Gesten und Blicken. Seine Fotografien wirken oft wie heimliche Einblicke in die Mechanik der Politik: Wer hört zu? Wer dominiert den Raum? Wer bleibt im Hintergrund? Gerade dadurch erzählen sie mehr als viele offizielle Porträts.

Die Teilnahme am Online-Seminar ist kostenfrei.

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14. September

Antikriegsfilm: „Der Untergang“ (Online)

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12. Oktober

Die politischen Filme von Alfred Hitchcock: Saboteure (1942) (Online)