Lateinamerika ist eine Region der Widersprüche: reich an natürlichen Ressourcen, kultureller Vielfalt und gesellschaftlicher Dynamik – zugleich geprägt von sozialer Ungleichheit, politischen Spannungen und fragilen Institutionen. In der internationalen Öffentlichkeit wird die Region häufig auf Schlagworte wie Migration, Drogenhandel oder Gewalt reduziert, während tiefgreifende Transformationsprozesse oft unbeachtet bleiben.
Die politischen Entwicklungen in Lateinamerika sind von Dynamik und Gegensätzen geprägt. Während in einigen Ländern demokratische Institutionen gestärkt und Reformprozesse angestoßen werden, sind andernorts autoritäre Tendenzen, massive soziale Spannungen oder Eingriffe externer Akteure zu beobachten. Gleichzeitig prägen wirtschaftspolitische Experimente, Protestbewegungen gegen soziale Ungleichheit und Konflikte um Sicherheit und organisierte Kriminalität das Bild der Region.
Darüber hinaus rückt die Region geopolitisch stärker in den Fokus: Die Rolle Chinas als Handelspartner, die sicherheitspolitischen Interessen der USA, europäische Rohstoffpartnerschaften und Fragen globaler Klimagerechtigkeit verändern die internationalen Beziehungen nachhaltig
Teilnahmebeitrag
320,00 € pro Person im Einzelzimmer*
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*inkl. Verpflegung (ohne Getränke)