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Die Macht der Bilder – Politische Fotografien und ihre Fotografen: Thomas Höpker

Thomas Höpker zählt zu den prägendsten deutschen Fotojournalisten der Nachkriegszeit – seine Arbeiten zeigen eindrücklich, wie politisch Fotografie sein kann. Bereits in den 1950er und -60er Jahren machte er Reportagen, die weit über das Illustrative hinausgingen: Man denke etwa an seine Farbfotografien vom 11. September 2001 („Blick von Williamsburg, Brooklyn, auf Manhattan“) – fünf junge Menschen im Park, Hintergrund Rauch über Manhattan – ein Bild, das Diskussionen über Zuschauerschaft, Distanz und Katastrophe auslöste.

Höpker verstand Fotografie als ein Mittel der Wahrheitssuche. In einem Interview heißt es über ihn: „Moments worthy of the image, and a burning interest in the subject he portrays“ Seine Reportagen führten ihn unter anderem in Krisenregionen und sozial-politische Brennpunkte – sei es die DDR in den 1970er Jahren, Hungersnöte in Indien oder Szenen in den USA, die das Bild der Moderne kontrastieren. Höpker zeigt, dass Fotografie kein passives Abbild ist, sondern ein aktiver Beitrag zur politischen Kultur – ein Werkzeug, mit dem Macht sichtbar wird, Geschichte erlebt und unser Blick auf die Welt verändert werden kann.

Die Teilnahme am Online-Seminar ist kostenfrei.

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